Land Brandenburg

Uckermark: Sehenswert

Finden Sie historische Stadtkerne, Museen, Schlösser, Burgen, Kirchen, Gedenkstätten und sonstige Sehenswürdigkeiten im Landkreis Uckermark

Wolfshagen ist ein Ortsteil der Gemeinde Uckerland. Die Bedeutung von Wolfshagen ergibt sich aus dem dorfbildprägenden Gebäudeensemble mit zahlreichen denkmalgeschützten Objekten, die von den Grafen von Schwerin errichtet wurden. Das Schloss Wolfshagen wurde 1724 unter Jean de Bodt erbaut. Die meisten der insgesamt 38 Baudenkmäler wurden durch die Familie im Zuge eines planmäßigen Ausbaus ihres damaligen Gutsdorfes ab 1830 errichtet. Wolfshagen weist als ländliche Ortschaft die größte Denkmaldichte im gesamten Landkreis Uckermark auf und steht mit seinem einmaligen Denkmalensemble neben zehn weiteren Bauwerken in Brandenburg im Rang eines Kulturdenkmals von besonderer nationaler kultureller Bedeutung.

Wolfshagen

Dorf

17337 Uckerland OT Wolfshagen

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Das ehemalige Dominikanerkloster Prenzlau ist heute Kulturzentrum und Museum der Stadt Prenzlau. Erhalten sind noch die dreischiffige Backsteinhallenkirche, die Klausur und ein Wirtschaftsgebäude. Der Komplex beherbergt das über 110 Jahre alte Kulturhistorische Museum, das Historische Stadtarchiv, die Stadtbibliothek und das Veranstaltungszentrum 'Kulturarche'.

Dominikanerkloster Prenzlau

Museum
Uckerwiek 813
17291 Prenzlau
Tel.: 03984-752241

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Prenzlau ist der historische Hauptort der Landschaft Uckermark und zählte im Mittelalter neben Berlin-Cölln, Frankfurt (Oder) und Stendal zu den vier größten Städten der Mark Brandenburg. Ende April 1945 waren ca. 85 Prozent des Prenzlauer Stadtkerns zerstört.
Die Marienkirche wurde ab 1235 als dreischiffige Feldsteinhalle mit schiffsbreitem Turm, zweijochigem Langhaus, Querhaus und eingezogenem Chor erbaut mit Erweiterungen 1289–1340 im Stil der Backsteingotik. Sie ist die Hauptpfarrkirche von Prenzlau.
DEr Mitteltorturm gehört zum Rest der ursprünglich 9m hohen Stadtmauer um Prenzlau.

Der Mitteltorturm und die Marienkirche

Wahrzeichen von Prenzlau
Marktberg 25
17291 Prenzlau

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Oskar von Arnim legte 1844 den Grundstein für sein neues Herrenhaus auf dem Gut Kröchlendorff, das er ab 1846 vom Berliner Architekten Eduard Knoblauch im Stil der englischen Neugotik errichten ließ. Es ist umgeben von einer Parklandschaft, die der Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné in seinem Auftrag entworfen hat. Im südöstlichen Parkteil ließ Arnim ab 1864 bis 1868 nach Plänen des königlichen Hofbaurats Ferdinand von Arnim die Schlosskirche erbauen, ebenfalls im Stil der Neugotik.
Zufahrt über Gollmitz oder Beenz.

Schloss Kröchlendorff

Schloss
Oskar von Arnim Str. 1
17291 Nordwestuckermark OT Kröchlendorff
Tel.: 039856-6090

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Die Heimatstube gibt einen Eindruck in die wechselvolle Geschichte des Ortes Lychen. Von Mobiliar, Steinguttöpfen, Geschirr, Bettzeug, alten Fotos, Soldaten-ausrüstungen, Dokumenten, Nähmaschinen, einer Schulbank bis zu reizvoller Damenunterwäsche reicht bis jetzt das Inventar.

Lychener Heimatstube

Museum
Stabenstr. 25
17279 Lychen
Tel.: 039888-2014
Geöffnet: Di, Do, Fr, Sa 13:00 - 17:00
Mi 9:00 - 13:00

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Die Stadt Lychen ist ein inmitten des Naturparkes Uckermärkische Seen gelegener staatlich anerkannter Erholungsort und führt die Zusatzbezeichnung Flößerstadt. Die Stadt liegt zwischen sieben uckermärkischen Seen: Wurlsee, Großer Lychensee, Nesselpfuhl, Stadtsee, Oberpfuhl, Zenssee, Platkowsee.

Lychen

Stadt der Flösser

17279 Lychen

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Im Jahr 2004 entstand die Idee, das Prenzlauer Tor, bislang Uckermärkisches Volkskundemuseum, als Gesamtensemble in seinem historischen Erscheinungsbild wieder erlebbar zu machen. Im Zuge des Umbaus ab 2010 sind störende Ein- und Umbauten entfernt, das historische Gemäuer freigelegt worden. Wände, Fenster, Türen, Decken und Fußböden wurden nach historischem Vorbild saniert oder mit zeitgemäßen Bauteilen ergänzt. Neue Stahl-Glas-Elemente im Bereich der alten Torbögen gestatten heute den Blick durch die geschichtsträchtige Toranlage, von der Feldseite (Vortor) bis zur Stadtseite (Torturm) und laden Gäste und Besucher ein, Templiner Stadtgeschichte hautnah zu erleben.

Museum für Stadtgeschichte Templin

Museum
Prenzlauer Tor
17268 Templin
Tel.: 03987 – 2000526
Geöffnet: Di - Fr 10:00 - 17:00
Sa, So 13:00 - 17:00

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Das Herrenhaus Schloss Boitzenburg im Boitzenburger Land ist eines der größten Schlösser der Uckermark. Es war über Jahrhunderte der Stammsitz der Familie von Arnim und beherbergt heute ein Kinder- und Jugendhotel. Das Schloss liegt auf einer Insel, die um 1840 von Peter Joseph Lenné als prachtvoller Landschaftspark im englischen Stil ausgestaltet wurde. Aus einem Meer von Buchen und Eichen ragt es umgeben von Wasser- und Wiesenflächen hervor. Bis 1918 war es Zentrum einer der größten Standesherrschaften (mit ca. 13.900 Hektar) des Königreichs Preußen und eines der Stammhäuser des kurmärkischen Uradelsgeschlechts von Arnim.
Außen öffentlich zugänglich.

Schloss Boitzenburg

Schloss
Templiner Str. 13
17268 Boitzenburger Land
Tel.: 039889-50 930
Geöffnet: Sa, So 14:00 (Schlossführungen)

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Templin ist die flächengrößte Stadt im Landkreis Uckermark im Norden Brandenburgs. Trotz ihrer nur rund 16.000 Einwohner ist sie der Fläche nach die achtgrößte Stadt Deutschlands.

Templin

Historischer Stadtkern

17268 Templin

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Annenwalde ist ein Gemeindeteil von Densow, einem Ortsteil der amtsfreien Stadt Templin. 1753 legte der Amtsrat und Unterpächter der Grünen Glashütte in Zechlin Johann Friedrich Zimmermann einen Plan vor, nach dem er beabsichtigte, eine Porzellan-Fabrik zur Herstellung milchig-weißen Glases und eine Grüne Glashütte auf der Feldmark Densow aufzubauen. Außerdem sollten 20 ausländische Familien (4 Bauern, 4 Kossäten und 12 kleine Wirte) angesetzt werden. Die Feldmark war 1943 Morgen groß. Der Plan wurde genehmigt und 1754 umgesetzt. Der neue Ort wurde aber nicht Densow, nach dem alten Ort genannt, sondern Annenwalde nach der Ehefrau Zimmermanns Anne Margarethe Zimmermann. Der Namensbestandteil walde verweist auf die in der Gegend bestehenden Wälder.

Annenwalde

Dorf

17268 Templin OT Annenwalde

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Das historische Erscheinungsbild der Altstadt ist weitgehend erhalten. Seit 2010 trägt Angermünde das Prädikat Staatlich anerkannter Erholungsort. Auf Initiative des Altkünkendorfer Künstlers Joachim Karbe treffen sich seit 1991 alle zwei Jahre Bildhauer aus ganz Europa zum Angermünder Hartgesteinsymposium. Als Material für ihre Arbeiten verwenden die Künstler die uckermärkischen Findlinge, große Granitsteine, die die letzte Eiszeit vor etwa 10.000 Jahren hier zurückließ. Die Kunstwerke werden jeweils für zwei Jahre am Mündesee und inzwischen auch an verschiedenen Plätzen in der Altstadt und an der Mündeseepromenade ausgestellt.

Angermünde

Historischer Stadtkern

16278 Angermünde

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