Land Brandenburg

Ostprignitz-Ruppin: Sehenswert

Finden Sie historische Stadtkerne, Museen, Schlösser, Burgen, Kirchen, Gedenkstätten und sonstige Sehenswürdigkeiten im Landkreis Ostprignitz-Ruppin

Das Kloster Stift zum Heiligengrabe ist ein Ende des 13. Jahrhunderts gegründetes, ursprünglich von Zisterzienserinnen bewohntes Kloster in Heiligengrabe. Die Klosteranlage gilt als besterhaltene in Brandenburg[1] und ist seit 1998 als Denkmal nationaler Bedeutung eingestuft.

Kloster Stift zum Heiligengrabe

Kloster
Stiftgelände 1
16909 Heiligengrabe
Tel.: 033962-8080

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Wittstock entstand aus einer slawischen Siedlung, wurde 946 in der Stiftungsurkunde für das Bistum Havelberg erstmals erwähnt und ist damit eine der ältesten Städte Brandenburgs. 2019 wurde Wittstock/Dosse Ausrichter der sechsten brandenburgischen Landesgartenschau unter dem Motto „Rundum schöne Aussichten“. Wittstock/Dosse hat einen besuchenswerten historischen Stadtkern mit einem imposanten Rathaus.

Wittstock an der Dosse

Historischer Stadtkern

16909 Wittstock/Dosse

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Das Alte Schloss, entstanden im 16.Jahrhundert, in Freyenstein ist ein fragmentarisch erhaltenes Renaissanceschloss. Hier werden Trauungen durchgeführt; des Weiteren ist eine kleine Ausstellung zu Haushaltsgegenständen, Kleidung und Werkzeugen aus dem 19. und 20. Jahrhundert zu besichtigen.

Altes Schloss und Burgruine Freyenstein

Schloss
Marktstr. 48
16909 Wittstock/Dosse OT Freyenstein
Tel.: 033967-60057
Geöffnet: Di - Fr 10:30 - 16:30
Sa, So 12:00 - 17:00

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Wusterhausen/Dosse wurde 1232 als 'Wusterhusen' erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 2009 wurde der Marktplatz saniert und komplett umgestaltet. Außerdem begann im Sommer 2009 die umfassende Sanierung der Kirche St. Peter und Paul samt Turm. Ebenso wurde 2009–2011 das denkmalgeschützte „Herbst'sche Haus“ Am Markt 3 saniert und als Kulturzentrum, Bibliothek und Museumsgebäude gestaltet.

Wusterhausen

Historischer Stadtkern

16868 Wusterhausen/Dosse

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Die Hansestadt Kyritz erhielt 1237 das Stadtrecht. Im 14. Jahrhundert wurde die damals wichtige Handelsstadt Mitglied der Hanse und lag am Pilgerweg Berlin–Wilsnack. Kyritz trägt im Volksmund den Beinamen 'an der Knatter'. Für den Nebenarm Knatter der Jäglitz war das Geräusch der früher zahlreichen knatternden Wassermühlen namensgebend. Heute ist die Knatter zugewachsen und von den fünf Wassermühlen existiert nur von einer noch das Gebäude.

Kyritz

Historischer Stadtkern

16866 Kyritz

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Im 13. Jahrhundert wurde Lindow Sitz des Klosters Lindow, eines Nonnenklosters. Gründer waren die Grafen von Lindow-Ruppin. Seit 1998 ist Lindow (Mark) ein staatlich anerkannter Erholungsort, u.A. weil Lindow an drei Seen liegt.

Lindow

Stadt

16835 Lindow

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Die Gründung des Klosters war um 1230. Mit dem Tod des letzten Grafen von Lindow-Ruppin fiel das Kloster 1524 an die Mark Brandenburg. Zu dieser Zeit gehörte es zu den reichsten Klöstern der Mark, zu seinen Besitzungen gehörten 90.000 Morgen Land, 18 Dörfer, 20 Feldmarken, neun Wassermühlen, mehrere Fischteiche und Seen, darunter der Große Stechlinsee. Im Dreißigjährigen Krieg (1638) wurde die Klosteranlage durch kaiserliche Truppen zerstört. Teilweise sind die alten Klostergebäude noch als Ruinen vorhanden. Das Gebäude der alten Klosterschule aus dem 15. Jahrhundert ist bis heute gut erhalten, ebenso das alte Waschhaus.

Klosterruine Lindow

Kloster
Kloster
16835 Lindow
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Die neogotische Backsteinkirche (1867/68) ist das Wahrzeichen des Storchendorfs Linum bei Fehrbellin. Sie enthält große Teile eines gotischen Vorgängerbaus aus Feldsteinen. Dieser reichte seit Mitte des 19. Jahrhunderts nicht mehr für die Durchführung von Gottesdiensten aus, da die Zahl der Bewohner durch den Abbau von Torf, der als Heizmaterial für die Berliner diente, stark gewachsen war. Dach und Giebel der Kirche dienen auch als Storchenquartier.

Dorfkirche Linum

Kirche
Nauener Str. 49
16833 Fehrbellin OT Linum
Tel.: 033922-50260
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Das am Ostufer des Grienericksees gelegene Schloss gilt als Musterbeispiel des sogenannten Friderizianischen Rokokos und diente auch als Vorbild für Schloss Sanssouci. Wo sich heute das Schloss Rheinsberg befindet, stand im Mittelalter eine Wasserburg. 1566 ließen die von Bredows ein Wasserschloss in Renaissanceformen an der Stelle der Wasserburg erbauen, das im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt wurde. In den Jahren bis 1740 ließ Kronprinz Friedrich, der spätere König Friedrich II., das Schloss umfangreich von den Baumeistern Johann Gottfried Kemmeter und Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff ausbauen und erweitern. Nach aufwendigen und umfangreichen Restaurierungen ist das Schloss heute als Museum zu besichtigen.

Schloss Rheinsberg

Museum
Mühlenstr. 1
16831 Rheinsberg
Tel.: 033931-7260
Geöffnet: Di - So 10:00 - 18:00

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Rheinsberg mit den Ortsteilen Kleinzerlang und Flecken Zechlin trägt das Prädikat Staatlich anerkannter Erholungsort und gehört zu den nach Fläche größten Gemeinden Deutschlands. Die Geschichte des Ortes hängt vor allem mit dem Schloss Rheinsberg zusammen. Bekannt wurde Rheinsberg durch das Buch Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte von Kurt Tucholsky und durch die Erwähnung in den Wanderungen durch die Mark Brandenburg von Theodor Fontane. Es liegt im Rheinsberger Seengebiet, dem südwestlichen Teil des Neustrelitzer Kleinseenlandes, zwischen vielen großen und kleinen Seen.

Rheinsberg

Historischer Stadtkern

16831 Rheinsberg

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Das Kurt Tucholsky Literatur Museum im Schloss Rheinsberg widmet sich dem Leben und Werk Kurt Tucholskys. Zum Bestand des Museums gehören Erstausgaben, zeitgenössische Literatur und persönliche Dokumente Tucholskys, sowie von Siegfried Jacobsohn und Carl von Ossietzky. Die Ausstellung zeigt Briefe, Autographen, Programmhefte, Zeitschriften, Dokumente, Fotos und Bücher, persönliche Gegenstände, seinen Schreibtisch und die Totenmaske des Dichters.

Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum

Museum
Mühlenstr. 1
16831 Rheinsberg
Tel.: 03 39 31 - 39007
Geöffnet: Di - So 10:00 - 16:30

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Neuruppin ist die Kreisstadt des Landkreises Ostprignitz-Ruppin und trägt zum Gedenken an den hier geborenen Dichter Theodor Fontane den Beinamen 'Fontanestadt'. Besuchenswert ist sein historischer Stadtkern und die große Uferpromenade am Ruppiner See.

Neuruppin

Historischer Stadtkern

16816 Neuruppin

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