Land Brandenburg

Teltow-Fläming: Sehenswert

Finden Sie historische Stadtkerne, Museen, Schlösser, Burgen, Kirchen, Gedenkstätten und sonstige Sehenswürdigkeiten im Landkreis Teltow-Fläming

Die historische Altstadt ist von einer aus Raseneisensteinen und Feldsteinen erbauten Stadtmauer umgeben, die als Eiserne Mauer bezeichnet wird; sie wurde bereits 1265 urkundlich erwähnt und ist zu 80 % erhalten. Die Grundmauern der Kirche St. Marien stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.[18] Der Ort und somit die Kirche brannten mehrmals ab, das letzte Mal am 27. Juni 1666. Ab 1670 wurde die Kirche im Stil des Barocks wieder aufgebaut. Das Rathaus wurde 1893/1894 nach einem Entwurf des Architekten Max Jacob im Stil der Neorenaissance in Backsteinbauweise errichtet. Der 1724 errichtete Kornspeicher ist das größte Fachwerkgebäude in Dahme (bis 1989 genutzt). In einem 1735 erbauten Fachwerkgebäude an der Nordwestecke des Töpfermarktes sind das Heimatmuseum und die Stadtbibliothek untergebracht. Die Barockanlage wurde von 1713 bis 1714 errichtet. Nach abgebrochenen Sanierungsmaßnahmen verfiel die Schlossanlage nach 1957 zur Ruine, die von 1994 bis 2008 unter Beteiligung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz gesichert worden ist und seitdem kulturellen Zwecken dient.

Dahme (Mark)

Historischer Stadtkern

15936 Dahme/Mark

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Das Schloss Wiepersdorf nimmt in der Geschichte der Künste, insbesondere der Literatur, eine besondere Stellung in Deutschland ein.
Als ehemaliger Wohnsitz von Achim von Arnim und Bettina von Arnim, dem bedeutenden Dichterpaar der Romantik, hat es eine lange Tradition als Ort des geistigen Austausches. Nach einer wechselvollen Geschichte hat 2006 die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Aufgabe übernommen, das Haus mit Unterstützung des Landes Brandenburg und des Bundes dauerhaft als Künstlerhaus zu erhalten. Unter den drei Aspekten Bewahren – Fördern – Vermitteln wird zunächst an das Dichterpaar Achim und Bettina von Arnim in dem nach ihnen benannten Museum erinnert und die Geschichte des Hauses dokumentiert. In dem traditionsreichen, denkmalgeschützten Künstlerhaus werden Arbeitsaufenthalte von Künstlern aller Disziplinen aus dem In- und Ausland mit Stipendien gefördert. Öffentliche Veranstaltungen, Lesungen, Konzerte, Kolloquien und Ausstellungen im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf ermöglichen dem Publikum einen Dialog zu aktuellen Fragen zur Kunst, Literatur und Geisteswissenschaft.

Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf

Veranstaltungen
Bettina-von-Arnim-Str. 13
14913 Jüterbog OT Wiepersdorf
Tel.: 033746-6990
Geöffnet: Feb. - Nov. Sa, So 13:00 - 16:00

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Kloster Zinna ist ein früheres Kloster der Zisterzienser, das 1170 durch Wichmann von Seeburg, Erzbischof von Magdeburg, gegründet wurde. Neben Abteikirche, Neuer Abtei, Siechenhaus und Zollhaus sind von der ursprünglich ausgedehnten Klosteranlage einige Teile der Klausur aus dem 13. Jahrhundert und das Gästehaus erhalten.
In der Neuen Abtei, einem Backsteinbau, befindet sich das Heimatmuseum mit mittelalterlichen Fresken und einem sehenswerten Modell der Klosteranlage im Jahr 1170. Ferner wird die Klostergeschichte bis ca. 1550 und die Entwicklung der Weberkolonie dargestellt. Im ehemaligen Siechenhaus wird der Kräuterlikör Zinnaer Klosterbruder heute noch nach alten Rezepten hergestellt. In der alten Manufaktur der Weberkolonie am Ortsausgang Richtung Jüterbog kann man die traditionelle Weber-Technik besichtigen und Handwebern bei der Arbeit über die Schulter schauen.
Neben der Klosteranlage und der landschaftlichen Umgebung laden die Kloster Zinna Sommermusiken zum Besuch ein. Sie finden jährlich zwischen Juni und Anfang September statt.

Kloster Zinna

Kloster
Am Kloster 6
14913 Jüterbog OT Kloster Zinna
Tel.: 03372-439505
Geöffnet: Di - So 10:00 - 17:00

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1174 erhielt Jüterbog das Stadtrecht, das zweitälteste des heutigen Landes Brandenburg. In dieser Urkunde wird Jüterbog als Mittelpunkt der provincia Iutterbogk (Land Jüterbog) bezeichnet. Dieses Land Jüterbog umfasste auch Kloster Zinna, Luckenwalde und Trebbin und erstreckte sich nach Norden hin bis zum Seddiner See vor den Toren Potsdams.
Im Ersten Weltkrieg befanden sich bei Niedergörsdorf zwei Luftschiffhallen. Dort wurde 1933/34 der Flugplatz Altes Lager errichtet. 1934/35 entstand mit dem Fliegerhorst Jüterbog-Damm ein weiterer Militärflugplatz. Die politische Wende in der DDR beendete die militärische Tradition. 1994 verließ der letzte Soldat die Region.

Jüterbog

Historischer Stadtkern

14913 Jüterbog

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